Das bin ich!

Ich bin 1969 in Schleswig-Holstein geboren und aufgewachsen. Im Laufe der Jahre habe ich verschiedene Ausbildungen genossen, bin durch die Welt gereist u.a. auch durch die USA. Habe 2015 dann meine Berufung gefunden. Eigentlich wieder gefunden. Die Clownin Tortellini. 

Mein Herz schlägt höher, sobald die kleinste Maske der Welt auf meiner Nase sitzt.                                    

Da ich schon immer den Nordamerikanischen Ureinwohnern zugetan bin, interessiert mich hier besonders dieser Heyoka-Clown. Eine Clownfigur der indianischen Kultur. Sein Handel ist gegensätzlich und oft verrückt.

 

Meine Clownerie ist stets auf dem Weg und im Wandel. So wie das tägliche Leben auch. Improvisation, Emotionen, das hier und jetzt.

 

Ich bin dort, wohin ich mich berufen fühle. Gebraucht oder gebucht werde. Ein Clown kommt selten allein, aber immer mit Ideen im Koffer.

 

Seit 2017 bin ich immer wieder mit Ralf dem Zauberer unterwegs und wir verbreiten Spaß und Freude. Ein ganz besonderes Duo.

 

In meiner Freizeit bin ich gerne in der Natur. Beschäftige mich mit dem Thema Hochsensibilität und ADHS. Diese sehr einfühlsamen und spannenden Themen sind ständiger Begleiter. Musik und Tanz ist natürlich zum Wohlfühlen auch immer im Tagesprogramm. Ich habe selbst zwei Kinder, die einen immer auf Trapp halten.

 

Die Clownin ist ein Teil von mir und ohne diesen ist mein Leben nicht mehr möglich. Zudem muss ich sagen: ich Lache sehr gerne!

...es wird mir nachgesagt, mein Lachen sein ,,Ansteckend"

 

Ein  Heyoka-Clown hatte bei den Indianern primär keinen therapeutischen Charakter. Insofern, als Lachen und sich wohl fühlen für Körper und Geist gesund sind, benutzten die Heyoka-Clowns doch eine starke Medizin. Alle Heyoka waren zumindest einmal in der Öffentlichkeit Clowns, und jede Heyoka-Zeremonie war Anlass für Spaß. Heyoka-Clownerien fanden nur gelegentlich außerhalb einer Zeremonie statt. Wenn diese Clowns zusammenkamen, dann führten diese Kunststücke und lustige Nummern vor, bei denen die Zuschauer herzhaft lachten. Die Tricks und Spiele der Clowns waren harmlos, spontan und unberechenbar. Diese Heyoka-Clowns verhielten sich auf eine närrische Weise, taten das Gegenteil des Erwarteten, oder irgendwas Hauptsache es war lustig. (Quelle: ISBN 3-89510-011-0 u.a. Dr. Hermann Danuser)

 

In der heutigen Zeit ist es oft notwendig anders zu sein oder andersherum zu denken, um im Alltag zu bestehen. Ich selbst zähle zu den 15-20% der hochsensiblen (HSP) Menschen und denke überwiegend  in  Bildern .   All diese Besonderheiten sind Bälle, die gespielt werden wollen. Mal schneller, mal schwerer, mal gar nicht. Alles darf sein.

Ein Heyoka ist i.d.R. auch gegensätzlich zu dem, was gerade von allen anderen Gewünscht wird.

 

Er, der Clown/ die Clownin lehrt ........ den Fluss des Seins.

 

Er, der Clown nimmt die Situation liebevoll an, frei von Urteilen und frei von Gewalt.  Schaut in die Welt der Verbohrtheit, Krankheit oder Emotionen.

 

 

Der Clown nimmt das an, so wie es jetzt gerade ist und zaubert. 

 

Text zum Bild: The End of the Trail is a moving portrayal of the Indians`s struggle to save his land. Rock: Gaarden of the Gods, Colorado USA)