Heyoka, Meister der Perspektiven!

Die Heyoka-Medizin zeigt Möglichkeiten auf:

Viele sehen den Heyoka als Clown oder Narr. Der Heyoka entstand allerdings aus dem Leben der Nordamerikanischen Ur-Einwohner. Jeder Stamm hatte seine eigenen Spaßmacher. Jeder von Ihnen hatte eine spezielle Funktion in der Gruppe. Die Medizin des Heyoka ist der Perspektiven wechsel. Im entgeht nichts. Er hinterfragt alles aus jeder Richtung stellt alles in Frage ohne Ziel.

 

Die Offenheit zur Realität, ohne eigene Geschichte (die Person wird zu Heyoka ernannt/berufen), Sein Verhalten ist jenseits von Regeln, Religion und Konzepten. Irgendwie inkompatibel, aber doch völlig passend. 

Er ist eine Art Clown der Begegnung, ernannt dieses Spiel anzunehmen.

Meine ,,Geburt" meines Heyoka war in einer Schamanismen Schwitzhütte s.o. und damit der Start als Clownin zu starten, dieses wächst und wächst und wächst.


Heyoka wandelt und ist sehr oft Konträr:


Zur Geschichte nach:

Dr. Hermann Danuser 

(Quelle: ISBN 3-89510-011-0)

Ein  Heyoka-Clown hatte bei den Indianern primär keinen therapeutischen Charakter. Insofern, als Lachen und sich wohl fühlen für Körper und Geist gesund sind, benutzten die Heyoka-Clowns doch eine starke Medizin.

Alle Heyoka waren zumindest einmal in der Öffentlichkeit Clowns, und jede Heyoka-Zeremonie war Anlass für Spaß. Heyoka-Clownerien fanden nur gelegentlich außerhalb einer Zeremonie statt. Wenn diese Clowns zusammen-kamen, dann führten diese Kunststücke und lustige Nummern vor, bei denen die Zuschauer herzhaft lachten. Die Tricks und Spiele der Clowns waren harmlos, spontan und unberechenbar. Diese Heyoka-Clowns verhielten sich auf eine närrische Weise, taten das Gegenteil des Erwarteten, oder irgendwas Hauptsache es war lustig.